Pressegespräch am 11.05.04 zum Start der Imagekampagne SolarLokal
Jeden Tag schickt uns die Sonne 10.000 Mal die Energie auf die Erde, die wir weltweit verbrauchen. Warum nicht diese fast unerschöpfliche Energiequelle nutzen? Nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“ hat Dossenheim schon in der Vergangenheit auf Energie aus Sonne gesetzt. So wurde auf dem Dach der Schauenburghalle eine Solarstromanlage installiert, an der Bürgerinnen und Bürger eigene Anteile erwerben können (ab 500 €); entsprechend ihrem Anteil profitieren sie dann von der Einspeisevergütung.
Einen weiteren Schub für den umweltfreundlichen Solarstrom bringt jetzt die Imagekampagne SolarLokal. Mit Flyern, Plakaten und Aufklebern wird bei den Dossenheimer Bürgerinnen und Bürgern für Strom aus Sonne geworben und über dessen Nutzungsmöglichkeiten informiert. Darüber hinaus gibt es für Informationen ein SolarLokal-Infotelefon (01803 – 2000 3000) und die Internetseite www.solarlokal.de. Interessenten können sich unter der Telefonnr. 06221-8651-41 auch an das Bauamt der Gemeinde wenden.
Bürgermeister Hans Lorenz: „Dossenheim macht gerne bei SolarLokal mit, denn Solarstrom ist umweltfreundlich, lohnt sich finanziell und bringt etwas für unsere örtliche Wirtschaft. Ich werde die Handwerksbetriebe in Dossenheim mit einem Schreiben auf die Kampagne aufmerksam machen und würde mich freuen, wenn möglichst viele sich als SolarLokal-Installateur registrieren lassen. Wir werden unsere Anstrengungen für die erneuerbaren Energien auch in Zukunft fortsetzen. Das Neubaugebiet West II bietet gerade jetzt die Chance, dass weitere Solarstromanlagen installiert werden. Solarstrom soll ein Stück ‚Lifestyle’ werden, wo man stolz seine Anlage auf dem Dach vorzeigt.“
Peter Finger, Projektverantwortlicher für SolarLokal im Rhein-Neckar-Kreis: „Ich freue mich, dass immer mehr Städte und Gemeinden des Kreises bei SolarLokal dabei sind. Wir stehen vor globalen Herausforderungen bei der künftigen Energieversorgung, denn die herkömmlichen Energieträger wie Kohle, Öl und Gas werden irgendwann zur Neige gehen. Das Engagement vor Ort in den Städten und Gemeinden ist ganz entscheidend, wenn wir rechtzeitig den Weg in eine gesicherte Energiezukunft einschlagen wollen.“





