Aktuelle Bauvorhaben: Haus der Begegnung
Das Haus der Begegnung ist ein Bauprojekt der Gemeinde Dossenheim. Am Kronenburger Hof entsteht ein Neubau, der Raum schaffen wird für gemeinnützige Einrichtungen wie die Seniorenbegegnungsstätte und die Kleiderkammer und ebenso preisgedämpften Wohnraum beinhaltet. In einer Kooperation mit der Lebenshilfe wird es hier auch eine inklusive Wohneinheit geben.
Über den Fortschritt der Bauarbeiten informiert die Gemeinde auf dieser Seite.
April 2026: Gemeinde erhält Mittel des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes
April 2026: Bauarbeiten für den Rohbau starten
Die Bauarbeiten für das Haus der Begegnung schreiten voran. Die Erd- und Verbauarbeiten konnten kürzlich abgeschlossen werden. Die Firma Gebrüder Stephan beginnt nun mit den Rohbauarbeiten. Auch die Aufträge für die Blitzschutzanlage und den Aufzug wurden kürzlich vom Gemeinderat an die Firmen vergeben, da diese für die Planung des Rohbaus wichtig sind.
Februar 2026: Verwaltung stellt Gemeinderat Sachstandsbericht vor
Sachstandsbericht
Allgemeiner Projektstand
Die Arbeiten befinden sich derzeit in der vorbereitenden Phase für die nachfolgenden Verbauarbeiten. Die bisher ausgeführten Leistungen wurden entsprechend der Planung, den technischen Regelwerken sowie den örtlichen Gegebenheiten umgesetzt. Wesentliche
Abweichungen vom vorgesehenen Ablauf wurden bislang nicht festgestellt.
Auflistung der bislang erbrachten Leistungen
1. Abbrucharbeiten
- Rückbau vorhandener baulicher Anlagen gemäß Abbruchkonzept
- Selektiver Abbruch unter Berücksichtigung bestehender Nachbarbebauung
- Fachgerechte Trennung und Entsorgung der anfallenden Materialien
- Sicherungsmaßnahmen während der Abbruchphase
- Kontrolle der freigelegten Bestandsbauteile
2. Anschlussarbeiten
- Freilegung bestehender Medienanschlüsse
- Sicherung und Schutz vorhandener Ver- und Entsorgungsleitungen
- Provisorische Umlegungen bzw. Anpassungen von Anschlusspunkten
- Abstimmung mit beteiligten Versorgungsunternehmen
- Mangelhafte Ausführung der Verlegungsarbeiten seitens dem Energieversorger
- Bestandswasserleitung war nicht wie beauftragt, stillgelegt
- Mangelhafte Kommunikation zwischen Hauptauftragnehmer (EAG) und Subunternehmen (Keller)
- Zeitweise Wasserrohrbruch an Bestandsleitung auf Grundstück
3. Vorarbeiten für den Verbau
- Herstellung der notwendigen Arbeits- und Bewegungsflächen
- Geländeprofilierung und Höhenausgleich
- Herstellung temporärer Baustraßen bzw. Zuwegungen
- Einmessarbeiten und Absteckung der Verbauachsen
- Prüfung der Bodenverhältnisse im Zuge der Erdarbeiten
4. Verbauarbeiten
- Beginn der Verbauarbeiten gemäß statischem Konzept
- Einbau erster Verbauelemente
- Kontrolle der Lage und Ausführung
- Sicherstellung der Standsicherheit der Baugrube
- Fortlaufende Überwachung angrenzender Bauteile Bewertung des aktuellen Zustands
Die bislang ausgeführten Arbeiten entsprechen dem geplanten Leistungsumfang und dem vorgesehenen Bauablauf. Die Ausführungsqualität ist als ordnungsgemäß zu bewerten. Risiken für
den weiteren Projektverlauf sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar.
Ausblick auf die nächsten Schritte
- Fortführung und Abschluss der Verbauarbeiten, Groß- und Kleinbagger bereits am 28.01.2026 angeliefert.
- Beginn der weiteren Erdarbeiten innerhalb der Baugrube seit Montag, den 02.02.2026
- Vorbereitung der nachfolgenden Rohbauleistungen
Das Projekt befindet sich im geplanten Zeit- und Leistungsrahmen. Die bisher erbrachten Leistungen bilden eine solide Grundlage für die kommenden Bauphasen. Eine kontinuierliche fachliche Begleitung und Dokumentation wird weiterhin ausgeführt.
Alle Unterlagen zu den Sitzungen des Gemeinderats finden sich auch im Bürgerinformationssystem.
Oktober 2025: Offizieller Baustart
Bauarbeiten für Haus der Begegnung starten
Die Bauarbeiten für das Haus der Begegnung haben offiziell begonnen. Am Kronenburger Hof entsteht ein Neubau, der Institutionen wie der Seniorenbegegnungsstätte und der Kleiderkammer ein neues Zuhause geben wird. Daneben werden sieben Wohneinheiten geplant, die preisgedämpft vermietet werden sollen. In einer Inklusions-WG wird zusätzlich die Lebenshilfe Heidelberg eine Wohngemeinschaft gründen.
Beim offiziellen Baustart übergaben Bürgermeister David Faulhaber, Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderats, Vertreter des Architekturbüros, der Lebenshilfe sowie der künftigen Nutzungsgruppen die Baustelle an die Baufirma.
„Ich freue mich über diesen wichtigen Meilenstein bei der Entstehung des Hauses der Begegnung. Nach einer langen Phase der Planung und Beratung machen wir nun den ersten Schritt zur Umsetzung unseres Neubaus. Dieser wird nicht nur vielen Personen ein neues Zuhause bieten, sondern auch ein Treffpunkt für ganz Dossenheim sein“, so Bürgermeister David Faulhaber.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte 2027 dauern. Über den Fortschritt der Arbeiten wird regelmäßig auf dem Baustellen-Blog der Gemeinde informiert.
Oktober 2025: Energiestandard für Haus der Begegnung festgesetzt
Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dass Haus der Begegnung mit dem Energiestandard GEG (+) zu bauen, da im EFH 40-Standard der Primärenergieverbrauch nur geringfügig sinkt (13,2 kWh/m²), die Kosten aber signifikant steigen würden.
Mai 2025: Finale Vergabe der Erd- und vorbereitenden Bauarbeiten an ausführende Firma
Der Gemeinderat beauftragt die Firma EAG mit den Erd- und Verbauarbeiten für das zukünftige Haus der Begegnung. Aufgrund neuer Erkenntnisse aus einem Bodengutachten, das eine hohe Intensität des Wassergehalts im Löß erkennen ließ, ist es nötig, die Bauweise von sogenannten Spundwänden in ein Bohrplanverfahren zu ändern. Dies bedeutet Mehrkosten in Höhe von circa 325.000 Euro. Der Gemeinderat stimmt dem neuen Nachtragsangebot zu.
September 2024: Haus der Begegnung erhält Förderung
Das Land Baden-Württemberg investiert 338.000 Euro in das Haus der Begegnung. Mit dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ wird der Neubau vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen unterstützt.
Die Gemeinde hat am 20.06.2024 einen entsprechenden Förderantrag gestellt. Der Bewilligungszeitraum erstreckt sich vom 12.09.2024 bis zum 30.04.2028.
Die Zuwendung wird als Anteilsfinanzierung mit einem Fördersatz von 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gewährt. Für die Durchführung des Vorhabens wird von zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von 375.556 Euro ausgegangen. Da nicht sämtliche Nutzungsarten des Gebäudes unter die Förderfähigkeit fallen, wurde seitens des Fördergebers eine Aufteilung nach Nutzungsanteilen vorgenommen (Schlüssel nach Quadratmetern).
Der erste Auszahlungsantrag vom 04.07.2025 in Höhe von 16.920 Euro wurde bereits bewilligt und ausbezahlt. Ein weiterer Auszahlungsantrag ist nach Abschluss der Erdarbeiten vorgesehen.
Ein ursprünglich vorgesehenes zinsverbilligtes Darlehen der L-Bank/LAKRA musste nicht in Anspruch genommen werden, da im Haushalt ausreichend liquide Mittel zur Verfügung standen. Dadurch konnten zusätzliche Zinszahlungen vermieden werden.
August 2024: Gemeinde erhält Baufreigabe
Die Baurechtsbehörde des Rhein-Neckar-Kreises erteilt die Baufreigabe.
Mai 2024: Gemeinderat beschließt Vermietungskonzept
Der Gemeinderat stimmt dem Vermietungskonzept der Verwaltung für das Haus der Begegnung zu. Die Gemeinde Dossenheim realisiert im Haus der Begegnung neben der Nutzung von Räumlichkeiten für eine Seniorenbegegnungsstätte insgesamt sieben Wohnungen. Damit soll Wohnraum für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Generationen zur Verfügung gestellt werden, die auf dem Wohnungsmarkt vor besonderen Herausforderungen stehen. Der entstehende Wohnraum soll preisgedämpft vermietet werden.
Neben diesen Wohnungen soll im Haus der Begegnung zusätzlich eine Inklusions-WG entstehen. Die Lebenshilfe Heidelberg e.V. wird Träger dieser Inklusions-WG. Die Trägerschaft gestaltet sich durch ein Mietverhältnis zwischen der Gemeinde Dossenheim als Vermieterin und der Lebenshilfe Heidelberg e.V. als Mieter.
August 2023: Gemeinde reicht Bauantrag beim Rhein-Neckar-Kreis ein
Der Bauantrag für das Neubauprojekt wird bei der Baurechtsbehörde des Rhein-Neckar-Kreises eingereicht.
November 2022: Gemeinderat beschließt Neubau und Raumnutzungskonzept
Der Gemeinderat nimmt in seiner Sitzung im November 2022 das endgültige Raumnutzungskonzept zur Kenntnis und beschließt den Neubau des Gebäudekomplexes „Haus der Begegnung“. Kernpunkte dabei sind unter anderem:
- Unterbringung von Institutionen wie der Seniorenbegegnungsstätte, Kleiderkammer u. a. im Neubau
- Schaffung von Wohnraum
- Vermietung der Wohneinheiten zu einem preisgedämpften Mietpreis von 10€/m²
- Vermietung der Wohnungen wie im Konzept aufgeführt (separates Vermietungskonzept ist hierfür zu erstellen)
Der Gemeinderat beauftragt das Architekturbüro Morast mit den Architektenleistungen.
November 2020: Verwaltung erhält den Auftrag zur Erstellung eines Konzepts
Der Technische Ausschuss beauftragt die Verwaltung mit der Erstellung eines Raumnutzungskonzepts für das gemeindeeigene Grundstück „Rathausstraße 2“. Im Gebäude sollen nach Möglichkeit die öffentlichen Einrichtungen Seniorenbegegnungsstätte und Kleiderkammer untergebracht werden.
Im Juli 2021 wird dem Technischen Ausschuss ein erster Entwurf präsentiert.







