Dossenheim nimmt Sirenen in Betrieb
Ob Stromausfälle, Brände, Hochwasser oder schwere Unwetter – außergewöhnliche Lagen können jede Kommune unerwartet treffen. Umso wichtiger sind ein verlässliches Krisenmanagement und ein wirksamer Bevölkerungsschutz, damit die Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner jederzeit gewährleistet bleibt.
Die Gemeinde Dossenheim hat hierfür in den letzten Wochen ein Sirenenwarnsystem installiert, das die Bevölkerung bei unterschiedlichen Gefahrenlagen rechtzeitig alarmiert. Die Funktionsfähigkeit der Sirenen wird am 10.08.2026 um 12:00 Uhr getestet.
Die Anlagen sind an vier Punkten im Gemeindegebiet positioniert. Durch integrierte Batterien bleiben sie auch bei einem Ausfall der Stromversorgung über einen längeren Zeitraum betriebsbereit.
Standorte der Sirenen sind: Kurpfalzschule, Anne-Frank-Spielplatz, Rathaus, Schwabenheimer Waage.
Die Sirene in Schwabenheim und die übrigen drei Sirenen können unabhängig voneinander sowie gemeinsam ausgelöst werden.
Sie übermitteln zwei Signalfolgen:
- Allgemeine Warnung vor einer Gefahrenlage: Einminütiger, auf- und abschwellender Heulton
- Entwarnung: Einminütiger, gleichbleibender Ton
Verhalten bei Sirenenalarm
Wird eine Sirene ausgelöst, weist dies auf eine mögliche Gefahrenlage hin. In diesem Fall ist es wichtig, ruhig zu bleiben und besonnen zu handeln.
Suchen Sie umgehend ein Gebäude auf und schließen Sie Fenster sowie Türen. Schalten Sie wenn möglich Lüftungs- und Klimaanlagen aus, um das Eindringen von Schadstoffen zu verhindern. Halten Sie sich möglichst im Inneren auf und vermeiden Sie unnötige Wege im Freien.
Informieren Sie sich über die aktuelle Lage, zum Beispiel über Radio, offizielle Warn-Apps wie NINA oder KATWARN sowie über Internetseiten (www.dossenheim.de oder www.feuerwehr-dossenheim.de einfügen). Folgen Sie den dort gegebenen Anweisungen.
Verständigen Sie bei Bedarf Nachbarn oder hilfsbedürftige Personen, insbesondere ältere Menschen oder Personen mit Einschränkungen.
Blockieren Sie keine Notrufnummern, es sei denn, es liegt ein akuter Notfall vor. Die Leitungen müssen für dringende Einsätze frei bleiben.




