Verkehrslenkende Maßnahmen in der Schulstraße und im Gassenweg
Erstelldatum18.09.2026
In den vergangenen Wochen wurden im Bereich der Schulstraße sowie im Gassenweg Parkstände neu markiert.
Hierbei wurden Maßnahmen, die im Rahmen einer Verkehrstagefahrt durch die Verkehrsbehörde des Rhein-Neckar-Kreises angeregt wurden, umgesetzt. Ziel der Maßnahmen ist in beiden Bereichen nicht die Reduzierung von Parkraum, sondern insbesondere der gefahrenen Geschwindigkeiten und die Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Schulstraße
Nach Einschätzung der Verkehrsbehörde sprechen die örtlichen Gegebenheiten derzeit nicht uneingeschränkt für die Beibehaltung eines verkehrsberuhigten Bereichs. Die Schulstraße ist zwar niveaugleich ausgebaut, verfügt jedoch beidseitig über Gehwege. Zudem konnte kein überwiegender Aufenthaltscharakter festgestellt werden. Nach Einschätzung der Verkehrsbehörde kann die bisherige geradlinige Anordnung der Parkstände auf lediglich einer Fahrbahnseite dazu beitragen, dass die Fahrbahn vergleichsweise großzügig wirkt und dadurch höhere Geschwindigkeiten begünstigt werden.
Die Verkehrsbehörde hat daher zunächst empfohlen, die Parkstände wechselseitig auf beiden Fahrbahnseiten anzuordnen. Durch das dadurch entstehende alternierende Parken soll die Fahrbahn optisch und tatsächlich eingeengt und damit eine Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten unterstützt werden. Gleichzeitig soll die Verkehrssicherheit verbessert und die bestehende Regelung als verkehrsberuhigter Bereich möglichst beibehalten werden können.
Insgesamt gehen durch die Neuordnung der Parkstände zwei Parkplätze verloren.
Gassenweg
Im betreffenden Bereich kam es immer wieder zu Verkehrsgefährdungen, sowohl aufgrund erhöhter Geschwindigkeiten, als auch durch Probleme beim Begegnungsverkehr in östliche Fahrtrichtung. Dabei kam es häufig zu einem Ausweicheffekt auf den Gehweg und daraus resultierend zu Gefährdungen der Fußgänger.
Die Verkehrsbehörde hat der Gemeinde empfohlen, die Parkierung zu verändern. Gemeinsam mit einem Planungsbüro fiel die Entscheidung schlussendlich auf das alternierende Parken. Das Konzept wurde so von der Verkehrsbehörde genehmigt.


